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7 – 20 Uhr


Die Kieferorthopädie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin und befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen.

Wobei es vor dem schönen Aussehen gerade stehender Zähne vor allem um die Erhaltung und Wiederherstellung wichtiger gesundheitlicher Faktoren geht. Ziel der Kieferorthopädie ist neben einem Optimum an Ästhetik immer das regelrecht funktionierende Gebiss, das bei richtiger Pflege möglichst lange gesund bleiben soll.


Leistungen

Behandlungsarten
  • Mundvorhofplatten

    Die Mundvorhofplatte ist ein einfaches Gerät und wird zur Prophylaxe oder auch zum Abgewöhnen des Daumenlutschens, Lippenbeißens, Lippensaugens und ähnlichen Angewohnheiten, die die normale Gebissentwicklung hemmen, eingesetzt.

  • Platzhalter

    Unter dem Milchzahn befindet sich in der Regel der bleibende Zahn, so dass die Milchzähne Platzhalter für die späteren bleibenden Zähne sind. Verliert der Patient zu früh einen oder mehrere Milchzähne, besteht die Gefahr, dass die dahinterliegenden Zähne nach vorne wandern. Die Lücke wird eingeengt oder sogar geschlossen. Es ist oft schwierig, die Lücke für den bleibenden Zahn wieder zu öffnen. Durch einen Platzhalter (festsitzend oder herausnehmbar) kann die Lücke bis zum Durchbruch des bleibenden Zahnes offen gehalten werden.

  • Herausnehmbare Geräte

    Dabei handelt sich um Geräte wie z.B. die aktiven Platten. Diese haben aktive Elemente, bestehend aus Federn, Schrauben etc., dadurch wirken Kräfte auf die Zähne und den Knochen. Dadurch können einzelne Zähne und auch Zahngruppen bewegt werden. Ebenso gibt es funktionskieferorthopädische Apparaturen, die die Gebissentwicklung auf natürlichem Wege stimulieren. Diese Geräte liegen in der Regel passiv im Mund, dadurch werden Muskelkräfte auf die Zähne und die umgebenden Gewebe umgeleitet und Weichgewebe, die die normale Gebissentwicklung hemmen könnten, werden abgeschirmt.

  • Multibracketapparaturen

    Hierbei handelt es sich fast um Metallbänder, Brackets und Drähte (Bögen). Bänder und Brackets werden mit Hilfe von Kunststoff oder Zementen auf den Zähnen befestigt und stellen die Verbindung zu den aktiven Elementen, den Bögen dar, die die Zähne in die gewünschte Richtung bewegen. Art und Ausmaß der Zahnbewegung sind abhängig von Material, Form und Stärke der auswechselbaren Drähte.

    Basisbehandlung:

    • Standart-Metallbrackets
    • Bögen aus Stahl

    Optimierte Behandlung:

    Selbstligierende Brackets, die ohne Reibungskräfe arbeiten und einfacher zu reinigen sind (Smart Clip)
    Zahnfarbene Brackets (Clarity)
    Hochelastische Bögen, thermoelastische Bögen
    Unterstützung der Mundhygiene
    • professionelle Zahnreinigung und Motivation
    • Versiegelung des Bracketumfeldes

  • Retainer

    Auch Zähne bewegen sich in ihrem biologischen Umfeld ein Leben lang. Nach erfolgreicher kieferorthopädischer Therapie ist es möglich, dass Zähne in ihre alte Stellung zurückwandern. Je nach Ausgangsbefund besteht in einigen Fällen sogar zeitlebens eine Rückfalltendenz.

    Ein Rezidiv entsteht durch:

    • Wachstum
    • Einflüsse der Muskelkräfte (Wangendruck, Zungendruck, Lippendruck und Kaudruck)
    • den so genannten Mesialdrift der Seitenzähne, also den Wanderungsdruck der Seitenzähne nach vorne
    • die durch die Zahnbewegung gedehnten, am Zahn befestigten Fasern, insbesondere die elastischen Fasern zwischen Zahnfleisch und Zahn
    • Durchbruch der Weisheitszähne
    • fehlende Stabilität des Gebisses
    Zur Vermeidung von Rezidiven können herausnehmbaren Geräten in der Nacht getragen werden. Nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung trägt der Patient zunächst jede Nacht, nach einiger Zeit nur noch jede zweite Nacht, dann nur noch jede dritte Nacht und so weiter. Alternativ kann ein kleiner festsitzender Spezialdraht (Retainer) unauffällig auf die Innenfläche der Frontzähne geklebt werden. Das lästige Tragen einer Zahnspange entfällt auf diese Weise und das Risiko eines Rezidivs der Zähne wird deutlich reduziert.

  • Sportmundschutz

    Das Tragen eines individuellen Mundschutzes ist eine einfache und wirkungsvolle Schutzmaßnahme, das Risiko Verletzungen des Kiefers und der Zähne zu reduziert. Mit Hilfe des Mundschutzes wird die einwirkende Kraft elastisch abgefangen.
    Ein Mundschutz wird individuell nach Abdrucknahme des Ober- und Unterkiefers und der Herstellung eines so genannten ,,Konstruktionsbisses" im Dentallabor hergestellt. Er besteht aus Silikon, ist besonders elastisch und liegt je nach Sportart mit 2-4 mm dickem Aufbissrelief zwischen den Zahnreihen. Die perfekte Anpassung an Zähne und Schleimhaut bieten den besten Verletzungsschutz bei sehr hohem Tragekomfort.

Team

Patricia Ginis
Zahnärztin
Patricia Ginis
Patricia Ginis
Zahnärztin

Tätigkeitsschwerpunkte:
Behandlung von Kindern und Jugendlichen, kieferorthopädische Behandlungen

Vita

Patricia Ginis

Vita

  • Studium der Zahnheilkunde an der Universität Gießen
  • Assistenzzahnärztin und angestellte Zahnärztin in einer Kinderzahnarztpraxis in Hamburg
  • seit November 2010 selbstständig mit Ehemann Alexander Ginis und Schwiegervater Dr. Ilias Ginis in der Gemeinschaftspraxis Ginis-Zahnärzte & Partner

Zertifizierungen

  • zertifizierte Zahnärztin für Kinder- und Jugendzahnheilkunde bei der Akademie für Praxis und Wissenschaft (APW)
  • zertifiziert für die Anwendung von Lachgas bei der zahnärztlichen Behandlung durch das Institut für dentale Sedierung
  • zertifiziert für den Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie bei der Haranni Academie
  • Beginn Master of Science in Kieferorthopädie an der Donau-Universität Bonn

Mitgliedschaften

  • DGKiz (Deutsche Gesellschaft der Kinderzahnheilkunde)
  • DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde)
  • APW (Akademie Praxis und Wissenschaft)
  • Bundesverband der Kinderzahnärzte
  • H. Kayser
    H. Kayser
    Zahnmedizinische Fachangestellte, Kieferorthopädie-Assistentin, Kinderprophylaxe, Hygienebeauftragte
    spezialisiert auf die Assistenz bei Kindern und Jugendlichen
  • V. Salmen
    V. Salmen
    Zahnmedizinische Fachangestellte, Kieferorthopädie-Assistentin
    spezialisiert auf die Assistenz bei Kindern und Jugendlichen

Info

Informationen

Behandlungsarten

Behandlungs­beginn

In der Regel beginnt die kieferorthopädische Behandlung in der zweiten Phase des Zahnwechsels (Durchbrechen der seitlichen bleibenden Zähne im Alter von 10 - 12 Jahren).

In Ausnahmefällen können Gründe vorliegen, die einen frühzeitigen Behandlungsbeginn (Alter von 4 – 6 Jahren) erforderlich machen (Frühbehandlung). Andererseits können ungünstige Wachstumsverhältnisse den Behandlungsbeginn verzögern.

Der Behandlungsbeginn wird durch Art und Umfang der Fehlstellung bestimmt.

Behandlungs­dauer

Die Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung ist von vielen Faktoren abhängig: Schwere der Fehlbildung, Art der Spange, Mitarbeit und Wachstum des Patienten. Im Allgemeinen muss man mit einer aktiven Behandlungszeit von ca. 2 - 3 Jahren rechnen. Zur Stabilisierung des Behandlungsergebnisses wird zusätzlich eine Haltephase (Retention) von ca. 2 Jahren erforderlich.

Der Zahnwechsel sollte abgeschlossen sein. Es gibt aber auch Behandlungen wie z. B. die Frühbehandlungen, die innerhalb weniger Monate durchgeführt werden.

Behandlungs­kosten

Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung werden von der gesetzlichen Krankenkasse bis zum 18. Lebensjahr zu 100% übernommen, wenn die Indikation durch das neu eingeführte System der „kieferorthopädischen Indikationsgruppen" - kurz KIG genannt - wurden bestimmte Zahnstellungsanomalien aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse Während der Dauer der Behandlung muss der Patient 20% der Kosten zunächst selbst tragen. Die Abrechnung erfolgt vierteljährlich, über die in dem entsprechenden Quartal erbrachten Leistungen. Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung wird der gezahlte Eigenanteil von der Krankenkasse zurück erstattet.

Gesetzliche Krankenkassen dürfen jedoch nur die Kosten einer „ausreichenden, zweckmäßigen, notwendigen und wirtschaftlichen“ Behandlung übernehmen. Moderne zeitgemäße Kieferorthopädie vermag dagegen weit mehr zu leisten. Gerne informieren wir Sie, welche ästhetischen und komfortablen Lösungen es für Sie gibt.

Retention – Behandlungs­erfolg sichern

Nach der „aktiven Phase“ der kieferorthopädischen Behandlung gilt es den Behandlungserfolg zu sichern und die neue Position der Zähne zu festigen. Bewegte Zähne wollen wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurück – und das soll vermieden werden.

Um einen langfristigen Erfolg der kieferorthopädischen Bemühungen zu erzielen, raten wir dringend zu einer Langzeitstabilisierung des Behandlungsergebnisses.

Hierzu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Ihnen unser Praxisteam in einem Beratungsgespräch gerne näher erläutert.


Notfalltipps Kieferorthopädie

SOS Tipps bei Problemen mit der festen Zahnspange:

  • Bracket oder Band lose

    belassen oder wenn möglich vorsichtig nach Reinigung des Zahnes zurück auf den Zahn zuschieben und Termin bei uns in der Praxis vereinbaren

  • Gelöster Bogen

    vorsichtig mit einer Pinzette wieder zurück in das Band oder Bracket schieben und Termin bei uns in der Praxis vereinbaren

  • Störendes Bogenende

    vorsichtig mit einem Löffelstiel oder Radiergummi eines Bleistiftendes umbiegen, wenn dies nicht möglich ist Bogenende mit Wachs abdecken und Termin bei uns in der Praxis vereinbaren

  • Festsitzende Apparatur im Bereich des Gaumens oder der Zunge hat sich gelöst

    sollte die ganze Apparatur stören vorsichtig entfernen, hat sich das Band gelöst, vorsichtig wieder zurück auf den vorher gesäuberten Zahn schieben und Termin bei uns in der Praxis vereinbaren

  • Verlorengegangene Drahtligatur / Gummi

    beim nächsten Termin mitteilen

  • Schmerzen

    Schmerzmittel nehmen, wenn keine Besserung nach 2 Tagen, dann Termin bei uns in der Praxis vereinbaren

  • Wunde Stellen im Mund

    mit Kamillosan spülen und störende Brackets mit Wachs abdecken, keine Besserung nach 2 Tagen Termin bei uns in der Praxis vereinbaren

  • Zahnfleischentzündung

    meist Folge mangelnder Mundhygiene, Bereiche sehr gut putzen und Termin bei uns in der Praxis vereinbaren

ACHTUNG!
Von der Benutzung von Seitenschneidern oder anderem Werkzeug in der Mundhöhle wird dringend abgeraten!

SOS Tipps bei Problemen mit einer herausnehmbaren Zahnspange:

Hinweis!
Passt das Gerät noch und entstehen durch das Tragen keine Druckstellen, bitte die Apparatur unbedingt bis zum Termin weiter tragen!

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Räumlichkeiten

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