Kinder & Jugendliche           Kieferorthopädie  
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Termine von
7 – 20 Uhr


Bei Ginis-Zahnärzte & Partner stehen Sie als Patient im Mittelpunkt!

In einer modernen, dennoch warmen Atmosphäre, bieten wir Ihnen hier das gesamte Leistungsspektrum der Zahnmedizin: Angefangen von der Karies- und Parodontitisprophylaxe über moderne, zahnerhaltende Maßnahmen bis hin zum implantatgetragenen Zahnersatz.

Auch spezielle Fragestellungen wie die Lokalisierung von verlagerten Zähnen, abgebrochenen Wurzelkanalinstrumenten, das Knochenangebot vor Implantation oder die exakte Ausdehnung von parodontalen Knochendefekten, können wir Ihnen über das digitale Volumentomogramm (3D - DVT) beantworten.


Leistungen

Unsere Leistungen im Überblick

Wir bieten ein umfangreiches Behandlungsspektrum an. Gemeinsam mit dem Patienten überlegen wir, welche sinnvollen Therapiemöglichkeiten es gibt, so dass jeder Patient bei uns individuell und kompetent beraten wird.


Team

Unsere Zahnärzte

Alexander Ginis
Zahnarzt
Alexander Ginis
Alexander Ginis
Zahnarzt

Tätigkeitsschwerpunkte:
mikroskopische Endodontie, Prothetik, Ästhetik

Vita
Ilias Ginis
Zahnarzt
Dr. med. dent. Ilias Ginis
Dr. med. dent. Ilias Ginis
Zahnarzt

Tätigkeitsschwerpunkte:
Implantologie, ambulante Chirurgie, Prothetik, Ästhetik

Vita
Udo Dramburg
Zahnarzt
Udo Dramburg
Udo Dramburg
Zahnarzt

Tätigkeitsschwerpunkte:
Parodontologie, Prothetik, Ästhetische Zahnheilkunde

Vita
Anna Alexiou
Zahnärztin
Anna Alexiou
Anna Alexiou
Zahnärztin

Tätigkeitsschwerpunkte:
Implantologie, ambulante Chirurgie, Prothetik, Ästhetik

Vita

Unser Team

  • J. Christen
    J. Christen (z. Zt. in Elternzeit)
    Zahnmedizinische Fachangestellte
    spezialisiert auf die Assistenz bei mikroskopischer Endodontie, Prophylaxe
  • S. Eickmann
    S. Eickmann
    Zahnmedizinische Fachangestellte
    spezialisiert auf die Assistenz bei mikroskopischer Endodontie
  • S. Ruhr
    S. Ruhr
    Zahnmedizinische Fachangestellte
  • E. Kisselmann
    E. Kisselmann
    Zahnmedizinische Fachangestellte
  • A. - L. Knüppel
    A. - L. Knüppel
    Auszubildende zur zahnmedizinischen Fachangestellten
  • J. Stiemer
    J. Stiemer
    Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz
  • M. Nitsch
    M. Nitsch
    Zahnmedizinische Fachangestellte
  • M. Harder
    M. Harder (z. Zt. in Elternzeit)
    Zahnmedizinische Fachangestellte
  • V. Kückelmann
    V. Kückelmann (z. Zt. in Elternzeit)
    Zahnmedizinische Fachangestellte, Implantologische Fachassistenz, Kieferorthopädie-Assistentin
    spezialisiert auf die Assistenz bei ambulanter Chirurgie und Implantation
  • N. Moor
    N. Moor
    Zahnmedizinische Fachangestellte
  • A. Assenmacher
    A. Assenmacher
    Auszubildende zur zahnmedizinischen Fachangestellten
  • E. Kleinschulte
    E. Kleinschulte
    Narkose-Assistenz
  • Harald Käppeler
    Harald Käppeler
    Anästhesist

Management & Anmeldung

  • V. Stelte
    V. Stelte
    Praxismanagerin
  • L. Große
    L. Große
    Fachwirtin für Zahnärztliches Praxismanagment, Verwaltung
  • J. Happe
    J. Happe
    Fachwirtin für Zahnärztliches Praxismanagment, Verwaltung
  • N. Echterdiek
    N. Echterdiek
    Zahnmedizinische Fachangestellte, Anmeldung
  • N. Musiol
    N. Musiol
    Zahnmedizinische Fachangestellte, Anmeldung

Info

Informationen für Patienten

Über einige Behandlungsarten möchten wir Sie hier ausführlicher aufklären, damit Sie die Möglichkeit haben, sich vorab über die entsprechende Behandlungsart zu informieren.

  • Professionelle Zahnreinigung

    Schöne Zähne ein Leben lang!

    Die Nr. 1 für Erkrankungen der Zähne, des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates ist der Zahnbelag. Wissenschaftliche Studien haben eindrucksvoll belegt, dass eine regelmäßige durchgeführte Professionelle Zahnreinigung (PZR) in der Zahnarztpraxis das Risiko erheblich reduziert an Karies oder einer Zahnbetterkrankung (Parodontitis) zu erkranken. Bei der PZR sorgt das Prophylaxeteam für hygienisch saubere Zahnreihen und ein perfekt gepflegtes Zahnfleisch.

    Trotz intensiver täglicher Zahn - und Mundpflege zuhause können Zahnbeläge besonders in schwer zugänglichen Nischen und Zahnzwischenräumen nicht optimal entfernt werden. Zusätzlich verursachen oder verstärken Tee, Kaffee, Rotwein oder Nikotin unschöne Zahnverfärbungen und es gibt viele individuelle Gründe, die eine komplette Entfernung der noch weichen Zahnbeläge erschweren oder sogar verhindern.

    Deshalb ist regelmäßig eine zusätzliche PZR in der Zahnarztpraxis erforderlich.

    Sie umfasst ...
    • das Messen der Taschentiefen.
    • das Entfernen der oberhalb des Zahnfleischsaumes gelegenen Beläge auf Zahn - und Wurzeloberflächen.
    • die Reinigung der Zahnzwischenräume.
    • das Entfernen des Biofilms.
    • die Oberflächenpolitur.
    • individuelle Fluoridierungsmaßnahmen.

    Mithilfe der Professionellen Zahnreinigung können Zahnfleischentzündungen ausheilen. Darüber hinaus erschweren glatt polierte Zahnflächen die Neubildung von Zahnbelag.

    Wie der Name schon sagt, wird die professionelle Zahnreinigung von Profis durchgeführt. Unsere speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen reinigen Ihre Zähne schonend und gründlich, beraten Sie bei der Mundpflege und geben Ihnen Tipps zur zahngesunden Ernährung. Nutzen Sie unsere Erfahrung und Kompetenz für die Gesunderhaltung Ihrer Zähne!

    Zudem genießen Sie das Gefühl der Frische im Mund, spüren mit der Zunge, wie glatt sich Ihre Zähne anfühlen. Sie können wieder unbeschwert lachen und reden mit Ihren makellos gereinigten Zähnen.

    Bei Fragen zur PZR wenden Sie vertrauensvoll an unser Praxisteam.

    Professionelle Zahnreinigung als Unterstützung bei einer festsitzenden Zahnspange

    In der Zahnheilkunde gilt der Grundsatz: Ein sauberer Zahn wird nicht krank!

    Die Erfahrung zeigt, dass sich durch eine festsitzende Mechanik (Multi- Band-Apparatur) die Verhältnisse in der Mundhöhle verändern. Speziell in Verbindung mit kieferorthopädischen Geräten ist daher eine sorgfältige Zahnpflege besonders wichtig. So lange eine festsitzende Apparatur zu tragen ist, muss auf die Zähne um die Brackets herum besonders geachtet werden. Trotz konsequent durchgeführter häuslicher Mundhygiene bleiben Reste von Zahnbelag zurück. Bei einer kieferorthopädischen Behandlung mit einer Multiband-Apparatur gibt es im Mundraum viele Nischen und Ecken, in denen sich Plaque festsetzen kann. Mit der Zahnbürste sind diese Stellen schwer zugänglich. Das Zähneputzen reicht nicht mehr aus. Zähne und Mundhöhle sollten aber regelmäßig und sorgfältig von Zahnbelag und Bakterien befreit werden. Denn nur so haben Karies, Gingivitis und Parodontitis keine Chance.

    Bei der professionellen Zahnreinigung werden alle Zähne und die festsitzende Apparatur von Belägen befreit. Hierfür stehen unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen spezielle Instrumente zur Verfügung. Anschließend werden die Zähne poliert, denn auf glatten Oberflächen setzt sich Zahnbelag nicht so leicht fest. Im Anschluss an die Behandlung wird ein fluoridhaltiger Lack aufgetragen, um den Zahnschmelz zu stärken.

    Die professionelle Zahnreinigung sollte während der kieferorthopädischen Behandlung einmal im Quartal mindestens aber halbjährlich durchgeführt werden. Denn unser Ziel ist es, unsere Patienten nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung kariesfrei zu entlassen.

    Allerdings ist ohne den eigenen persönlichen Einsatz bei der täglichen Mundhygiene ein nachhaltiger Erfolg aller unserer Bemühungen nicht zu erreichen.

    Bei Fragen steht Ihnen unser Praxisteam vertrauensvoll zur Seite.

  • Kieferorthopädie

    Die Kieferorthopädie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin und befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Wobei es vor dem schönen Aussehen gerade stehender Zähne vor allem um die Erhaltung und Wiederherstellung wichtiger gesundheitlicher Faktoren geht. Ziel der Kieferorthopädie ist neben einem Optimum an Ästhetik immer das regelrecht funktionierende Gebiss, das bei richtiger Pflege möglichst lange gesund bleiben soll.

    Durch das neu eingeführte System der „kieferorthopädischen Indikationsgruppen" - kurz KIG genannt - wurden bestimmte Zahnstellungsanomalien aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse gestrichen, obwohl Funktionsstörungen wie fehlerhaftes Schlucken, Sprechfehler oder gestörte Ästhetik vorliegen können und diese aus medizinischen Gründen behandlungsbedürftig sind.

    Ohne eine rechtzeitige kieferorthopädische Behandlung lassen sich dadurch Spätschäden nicht ausschließen. Deshalb raten wir Ihnen in solchen Fällen die Behandlung Ihres Kindes privat durchführen zu lassen.

    Behandlungsbeginn

    In der Regel beginnt die kieferorthopädische Behandlung in der zweiten Phase des Zahnwechsels (Durchbrechen der seitlichen bleibenden Zähne im Alter von 10 - 12 Jahren).

    In Ausnahmefällen können Gründe vorliegen, die einen frühzeitigen Behandlungsbeginn (Alter von 4 - 6 Jahren) erforderlich machen (Frühbehandlung). Andererseits können ungünstige Wachstumsverhältnisse den Behandlungsbeginn verzögern.

    Der Behandlungsbeginn wird durch Art und Umfang der Fehlstellung bestimmt.

    Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung

    Die Dauer einer kieferorthopädischen Behandlung ist von vielen Faktoren abhängig: Schwere der Fehlbildung, Art der Spange, Mitarbeit und Wachstum des Patienten. Im Allgemeinen muss man mit einer aktiven Behandlungszeit von ca. 2 - 3 Jahren rechnen. Zur Stabilisierung des Behandlungsergebnisses wird zusätzlich eine Haltephase (Retention) von ca. 2 Jahren erforderlich.

    Der Zahnwechsel sollte abgeschlossen sein. Es gibt aber auch Behandlungen wie z. B. die Frühbehandlungen, die innerhalb weniger Monate durchgeführt werden.

    Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung

    Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung werden von der gesetzlichen Krankenkasse bis zum 18. Lebensjahr zu 100% übernommen. Während der Dauer der Behandlung muss der Patient 20% der Kosten zunächst selbst tragen. Die Abrechnung erfolgt vierteljährlich, über die in dem entsprechenden Quartal erbrachten Leistungen. Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung wird der gezahlte Eigenanteil von der Krankenkasse zurück erstattet.

    Gesetzliche Krankenkassen dürfen jedoch nur die Kosten einer „ausreichenden, zweckmäßigen, notwendigen und wirtschaftlichen“ Behandlung übernehmen. Moderne zeitgemäße Kieferorthopädie vermag dagegen weit mehr zu leisten. Gerne informieren wir Sie, welche ästhetischen und komfortablen Lösungen es für Sie gibt.

    Retention – Behandlungserfolg sichern

    Nach der „aktiven Phase“ der kieferorthopädischen Behandlung gilt es den Behandlungserfolg zu sichern und die neue Position der Zähne zu festigen. Bewegte Zähne wollen wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurück – und das soll vermieden werden.

    Um einen langfristigen Erfolg der kieferorthopädischen Bemühungen zu erzielen, raten wir dringend zu einer Langzeitstabilisierung des Behandlungsergebnisses.

    Hierzu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Ihnen unser Praxisteam in einem Beratungsgespräch gerne näher erläutert.

    Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit!

    Ihr Praxisteam
    Ginis - Zahnärzte & Partner

  • Parodontitis

    Schöne Zähne stehen für Attraktivität und Selbstbewusstsein. Ein gepflegtes Äußeres und ein offenes Lachen setzen Zeichen für die Sympathie. Doch Zähne sind weit mehr als eine reine Äußerlichkeit, sie sind überdies Spiegel der Gesundheit und des Wohlbefindens. Werden unsere Zähne krank, empfinden wir dies als einschneidendes Erlebnis, das deutlichen Einfluss auf unsere Lebensqualität hat. Und nicht selten haben gerade Krankheiten im Mundbereich Folgen für die Allgemeingesundheit.

    Über 80% der Erwachsenen leiden heute unter einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und weit über 40% bereits unter einer mittelschweren oder schweren Zahnbetterkrankung - einer Parodontitis. Umso wichtiger ist es, Parodontitis professionell und rechtzeitig zu behandeln. So lassen sich bereits erkrankte Zähne aktiv erhalten und ein Voranschreiten der Erkrankung stoppen.

    Ursachen für Zahnfleischentzündungen und Zahnbetterkrankungen sind:

    • mangelnde Mundhygiene
    • Stress
    • Rauchen
    • Innere Erkrankungen (z.B. Diabetes, Leber- oder Herz- Kreislauf - Erkrankungen)
    • Erbliche Veranlagung
    • Hormonelle Veränderung

    Warnsymptome für Zahnfleischentzündungen und Zahnbetterkrankungen sind:

    • rotes, geschwollenes Zahnfleisch
    • Bluten des Zahnfleisches beim Zähneputzen oder bei Berührung
    • das Zahnfleisch bildet sich zurück
    • Zähne werden locker
    • schlechter Geschmack
    • Mundgeruch

    Die Zahnmedizin hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Es gibt heute verschiedene Methoden, Parodontitis je nach Schweregrad gezielt zu behandeln - darunter sehr innovative Wege.

    Die Vorbehandlung

    Dazu gehört die Reinigung der Zähne von harten und weichen Belägen sowie die Beseitigung überstehender Füllungsränder. Begleitend erfolgt die Aufklärung über die individuelle Mundhygiene und ihre Einübung.

    Am Ende der Vorbehandlung wird entschieden, ob eine weiterführende Parodontalbehandlung sinnvoll und erforderlich ist. Für die genaue Diagnose wird die Tiefe aller Zahnfleischtaschen vermessen und das Ergebnis erfasst. Vorraussetzung für eine weitere Behandlung ist im Wesentlichen aber Ihre Mitarbeit.

    Die Parodontalbehandlung

    Das Herzstück der Therapie ist die „Wurzelglättung". Ihr Zahnarzt reinigt die Zahnfleischtasche bzw. die Wurzeloberfläche mit einem Handinstrument oder Ultraschall. Dabei beseitigt er den Bakterienfilm, der den Zahn und Zahnhalteapparat angegriffen hat. So wird die Entzündung in den meisten Fällen beseitigt.

    Ist die Parodontitis sehr weit fortgeschritten, kann ein chirurgischer Eingriff nötig sein. Dabei öffnet Ihr Zahnarzt die Zahnfleischtasche, um die Wurzeloberfläche zu reinigen. In einigen Fällen kann die Gabe eines Antibiotikums sinnvoll sein. Es bekämpft die akute Entzündung.

    Ziel der Behandlung ist es, gute Mundhygiene - Verhältnisse zu schaffen und das Fortschreiten des Abbaus von Zahnfleisch, Faserapparat und Knochen zu verhindern.

    Nach einer Parodontalbehandlung

    Mindestens einmal im Jahr - besser noch zweimal im Jahr - ist ein Kontrollbesuch beim Zahnarzt ratsam. Natürlich inklusive professioneller Zahnreinigung.

    Wenn Sie Fragen haben - wir nehmen uns Zeit für Ihre individuelle Beratung!

  • Wurzelkanalbehandlung

    Zahnerhaltung bedeutet Lebensqualität

    Die moderne Wurzelkanalbehandlung (Endodontie) ist der Schlüssel zu der Erhaltung Ihres Zahnes. Durch die Kombination aus modernster Technik, der Einhaltung strengster Hygienerichtlinien, sowie die Erfahrung eines spezialisierten Behandlers, können heute selbst tief zerstörte Zähne erhalten werden, die bis vor kurzem noch extrahiert werden mussten.

    Dabei wird der Zahn sowohl funktionell als auch sensorisch (Tastsinn) erhalten, so dass auch angrenzende Strukturen wie Zahnfleisch und Kieferknochen vollständig intakt bleiben und nicht wie bei einer Implantation aufwendig rekonstruiert werden müssen. Das Ergebnis ist eine vollständig erhaltene Kaufunktion bei optimaler Ästhetik.

    Durch die anschließende Überkronung des wurzelbehandelten Zahnes wird dessen Stabilität zu 100 Prozent wiederhergestellt. Das wird ermöglicht durch den sogenannten „Fassringeffekt“:

    Die künstliche Krone muss den natürlichen Zahn ähnlich dem Ring eines Fasses um 1-2mm zirkulär umfassen. Nur so erreichen wir in Verbindung mit einem bakteriendichten adhäsiven Aufbau maximale Stabilität.

    Diagnostik

    Bei der Erstuntersuchung wird Ihr Zahn zunächst optisch „unter die Lupe genommen“.

    Bei bis zu 20-facher Vergrößerung können mit Hilfe des Dentalmikroskops selbst kleinste Frakturlinien sichtbar gemacht werden. Nach einer genauen Untersuchung des Zahnhalteapparates mittels Prüfsonde erfolgt dann die Röntgendiagnostik des Zahnes.

    Mit Hilfe des diagnostischen Ausgangsröntgenbildes und den bereits ermittelten Befunden kann nun bereits eine klare Aussage bezüglich des aktuellen Zustandes des Zahnes und der angrenzenden Strukturen, sowie eine präzise Langzeit-Prognose für den Zahn getroffen werden.

    Nach der fundierten Aufklärung über den „Ist-Zustand" und die Erfolgsprognose, erfolgt eine individuelle Aufklärung über die Behandlungsrisiken und mögliche Behandlungsalternativen, so dass Sie nun in der Lage sind informiert über das weitere Vorgehen mitzuentscheiden.

    Abbildung 1

    Gesunder Zahn (links) und kariöser Zahn (rechts) mit abgestorbenem und bakteriell infiziertem Gewebe. Die Folge ist ein entzündlicher Knochenabbau an den Wurzelkanalmündungen.

    Therapie

    Vor Beginn der eigentlichen Wurzelkanalbehandlung ist es wichtig eine eventuell undichte, kariöse Füllung durch eine bakteriendichte Aufbaufüllung zu ersetzen. Dies ist auch die Grundlage für die Verankerung des OP-Gummituches (Kofferdamm), welches sowohl das Zahninnere vor Speichel und damit Bakterienzutritt schützt, als auch ein versehentliches Verschlucken von desinfizierenden Spüllösungen verhindert. Der Zahn ist nun vollständig isoliert.

    Mit Hilfe eines Dentalmikroskops werden die Kanaleingänge unter hoher Vergrößerung aufgesucht und vorpräpariert. Nach einer Bestimmung der Wurzellänge mit Hilfe eines elektronischen Messgerätes erfolgt die Erweiterung und Reinigung der Kanäle mit modernsten Nickel-Titan Instrumenten. Diese werden aus Hygienegründen lediglich einmal für Ihre Behandlung verwendet und danach verworfen. Die biologische Desinfektion des Zahninneren wird mit 4 verschiedenen Spüllösungen unter Aktivierung mit Ultraschall schließt die Aufbereitung ab.

    Abbildung 2

    Zahn nach Entfernung der Karies und der Aufbereitung der Wurzelkanalsysteme (links) und nach Füllung des vorher gereinigten Kanalsystems mit Guttapercha (rechts).

    Mit Röntgenkontrollen wird die Lage, Krümmung und Länge der Zahnwurzeln sowie die Lage von in den Zahn eingesteckten Messstiften ermittelt. Während einer Wurzelkanalbehandlung sind in der Regel 3 - 5 Röntgenaufnahmen erforderlich, selten auch mehr.

    In der Regel kann nun die definitive Versiegelung des Kanalsystems: die Wurzelfüllung erfolgen. Nur in Ausnahmefällen ist die Zwischeneinlage eines desinfizierenden Medikamentes notwendig. Als Wurzelfüllmaterial wird Naturkautschuk (Guttapercha) mit einem dünnfließenden Zement eingebracht, um die Hohlräume dicht zu versiegeln.

    Am Ende der Behandlung wird eine bakteriendichte und kaustabile Füllung gelegt, die kein Provisorium darstellt. Dieser spezielle interne, adhäsive Aufbau ragt bis tief in die Kanaleingänge und wird mit Hilfe eines in der Größe passend ausgewählten Glasfaserstiftes verstärkt. Dadurch wird der Zahnkern maximal stabilisiert und ist für die Zeit bis zur definitiven Überkronung gewappnet.

    Nachsorge

    Sollten nach der Behandlung Beschwerden auftreten, ist dies kein Grund zur Sorge. Ein leichtes Druckgefühl bis zu 2-3 Tage nach der Wurzelfüllung ist völlig normal. Bitte melden Sie sich bei Fragen unmittelbar bei uns, damit wir Ihnen so zeitnah wie möglich weiterhelfen können.

    Um die 100-prozentige Kaustabilität des wurzelbehandelten Zahnes wiederherzustellen benötigt er innerhalb des nächsten halben Jahres eine Krone, die den natürlichen Zahn inklusive der Aufbaufüllung umfasst (Fassringeffekt). Mit der Überkronung des Zahnes ist die Behandlung abgeschlossen.

    Ein Jahr nach der Wurzelfüllung werden wir Sie erneut für ein Kontrollröntgenbild in die Praxis bitten, um den Behandlungserfolg zu kontrollieren und zu dokumentieren.

    Abbildung 3

    Aufbau eines Zahnes mit einem Wurzelstift und Komposit (linke Seite) und vollständig restaurierter Zahn mit Wurzelfüllung, internem Aufbau und intakter Zahnkrone (rechte Seite).

  • Ambulante Chirurgie

    In unserer Praxis sind wir in der Lage, chirurgische Eingriffe ambulant durchzuführen. Manche Eingriffe sollten unter Vollnarkose durchgeführt werden, wenn eine örtliche Betäubung nicht mehr ausreichend ist. Bei einer Behandlung unter Vollnarkose können Sie direkt am selben Tag wieder nach Hause entlassen werden. Wir verfügen in unserer Praxis über einen Eingriffsraum speziell für Vollnarkosebehandlungen und zwei Aufwachzimmer mit Betten, in denen Sie sich nach einem Eingriff ausreichend erholen können, bevor Sie nach Hause entlassen werden.

    Unsere Leistungen der ambulanten Chirurgie:

    • Implantation
    • Knochenaufbau
    • Zahnentfernung
    • Behandlungen von Zysten
    • Wurzelspitzenresektion

    Eine Vollnarkosebehandlung ist aufwendiger und stellt für den Körper die größere Belastung dar. Von der Krankenkasse wird sie nur in bestimmten Fällen übernommen.

    Die gesetzliche Krankenversicherung trägt die Kosten für eine Vollnarkose nur dann, wenn sie medizinisch notwendig ist, also eine einfachere Form der Schmerzausschaltung nicht möglich ist. Bei folgendem Personenkreis wird die Notwendigkeit anerkannt:

    • Kinder unter 12 Jahren, die nicht mit dem Zahnarzt zusammenarbeiten und deshalb unter örtlicher Betäubung nicht behandelt werden können.
    • Patienten, die wegen mangelnder Kooperation bei geistiger Behinderung oder schweren Bewegungsstörungen eine Vollnarkose brauchen
    • Patienten, die schwere, ärztlich anerkannte Angstreaktionen zeigen und deshalb nicht unter örtlicher Betäubung behandelt werden können.
      (Kostenübernahme der Vollnarkose durch die Krankenkasse muss der Praxis vorliegen.)
    • Patienten, bei denen Beruhigungsmittel oder örtliche Betäubungsmittel wegen einer organischen Erkrankung oder Allergie nicht eingesetzt werden dürfen.

    Es gibt Fälle, in denen eine Vollnarkose medizinisch nicht notwendig ist, aber vom Patienten gewünscht wird. Typische Beispiele sind die Entfernung aller vier Weisheitszähne oder größere Operationen. Die Behandlung kann in der Regel schrittweise in mehreren Sitzungen erfolgen, wobei eine örtliche Betäubung jeweils ausreicht. Wünscht der Patient z. B. bei der Weisheitszahn Entfernung, dass alle vier Zähne in einer Sitzung entfernt werden, kann eine Vollnarkose sinnvoll oder sogar erforderlich sein. Für solche „Wunschnarkosen“ kann die Kasse aber nicht aufkommen.

  • Lachgassedierung

    Was ist Lachgas?

    Lachgas ist ein nicht allergenes, nicht reizendes Gas, welches das zentrale Nervensystem beeinflusst. Die analgetische (schmerzstillende) und sedierende (beruhigende) Wirkung wurde bereits im 19. Jahrhundert entdeckt und wird heute millionenfach als Narkosemittel angewandt. Die Zahnmedizin nutzt vor allem die sedierende Eigenschaft zur Behandlung ängstlicher Patienten.

    Wie wirkt Lachgas?

    Über eine kleine Nasenmaske wird ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas verabreicht. Lachgas hilft bei der Zahnarztbehandlung entspannen zu können und Angstgefühle zu reduzieren. Über diesen Entspannungszustand gelangt der Patient in eine Art Trance, in der er aber jederzeit voll ansprechbar und Herr seiner Sinne bleibt. Gleichzeitig mit der Angst nimmt auch die Schmerzempfindlichkeit stark ab.

    Die Wirkung von Lachgas ist nach der Behandlung innerhalb von 3 Minuten komplett aufgehoben und Sie können ohne Begleitperson die Praxis wieder verlassen. Diese optimale Steuerbarkeit ist ein entscheidender Vorteil bei diesem Sedierungsverfahren.

    Was fühlt man?

    Patienten beschreiben das Gefühl der Stickoxydul-Sedierung als ...

    • Kribbeln der Hände und Füße
    • Wärmegefühl
    • Taubheitsgefühl der Beine, Zunge und Schleimhäute
    • Ohrenklingeln
    • Gefühl der Euphorie
    • Gefühl der Leichtigkeit oder Schwere

    Nicht jeder genießt die Behandlung mit Lachgas. Wenn Sie sich unwohl fühlen, können Sie jederzeit durch den Mund atmen, um die Behandlung zu unterbrechen. Den Zahnarzt bitten Sie dann die Beatmung zu beenden.

  • Implantate

    Das Einsetzen von Implantaten stellt heute eine anerkannte und dauerhafte zahnmedizinische Behandlungsform dar. Diese künstlichen Wurzeln bestehen meist aus Titan und können in eine Zahnlücke oder einen zahnlosen Kieferbereich operativ eingesetzt werden.

    Für die meisten Patienten ist dieser Eingriff weniger unangenehm als eine Zahnentfernung.

    Wichtig ist, dass wir Ihren Gesundheitszustand vor der Implantation berücksichtigen können!

    Informieren Sie uns bitte über ...

    • alle Medikamente, die Sie einnehmen.
    • alle bestehenden Krankheiten und gelegentlichen Störungen.

    Am Tag der Implantation planen Sie bitte Zeit ein und vereinbaren Sie einen Termin, der Ihnen angenehm ist.

    Bedenken Sie, dass die Betäubung Ihre Reaktionsfähigkeit einschränken kann. Sie sollten danach kein Fahrzeug lenken, keine Maschinen bedienen oder andere verantwortungsvolle Tätigkeiten ausüben. Sollten Sie zu Schwindel neigen oder Schwächeanfällen, bringen Sie bitte eine Begleitperson mit.

    Ein paar nützliche Tipps für zu Hause

    Sie sollten ...

    • in den ersten Tagen weiche Kost essen.
    • mit Kühlbeutel oder Kühlpads kühlen.
    • die individuellen Hinweise Ihres Zahnarztes befolgen.
    Abbildung 1

    Diagnostik

    Um Erfolg bei einer Implantation zu haben, sind unterschiedliche Vorbehandlungen notwendig. Zudem werden die diagnostischen Maßnahmen von Fall zu Fall erforderlich sein.

    Die Vorbehandlungen können sein:

    • professionelle Zahnreinigung
    • Füllungstherapie
    • systematische Parodontits-Therapie
    • funktionelle Vorbehandlung
    • provisorischer Zahnersatz

    Diese sorgen für gute Voraussetzungen bei der Implantation.

    Narkose

    Die Implantation kann wie alle zahnmedizinischen Eingriffe unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Eine alternative ist die Intubationsnarkose (ITN), wie sie bei allen größeren körperlichen Eingriffen angewendet wird. In der Regel wird auch hier eine örtliche Betäubung durchgeführt.

    Einsetzen des Zahnersatzes

    Bis zum Einsetzen des Zahnersatzes müssen Sie sich noch etwas gedulden. Ein Implantat braucht mehrere Monate, um fest im in den Knochen einzuwachsen. Dieser Vorgang nimmt im Oberkiefer ca. 4 - 6 Monate, im Unterkiefer ca. 3 Monate in Anspruch. Nach Freilegung der Implantate kann im Regelfall ein paar Tage später ein Abdruck für den Zahnersatz genommen werden.

    Implantatgetragener Zahnersatz schafft neue Lebensimpulse. Für diese komfortable und sichere Versorgung gibt es viele Alternativen: von der Stegversorgung bis zum Zahnersatz auf mehreren Implantaten, herausnehmbar oder festsitzend, für jedes Problem eine individuelle Lösung.

    Das bedeutet nicht nur einen Gewinn an Lebensfreude und Lebensqualität, sondern auch für die Gesundheit und für die Attraktivität.

    Abbildung 2

    Wenn Sie Fragen haben – wir nehmen uns Zeit für Ihre individuelle Beratung!

  • Prothetik

    Zu unserer Zahnarztpraxis gehört ein eigenes, hausinternes zahntechnisches Praxislabor. Denn nur so lässt sich eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen Patient, Zahnarzt und Zahntechniker realisieren.

    Von der Planung über die Umsetzung bis zur Fertigstellung haben unsere Zahntechniker die Möglichkeit, unmittelbar auf die Wünsche unserer Patienten einzugehen. Änderungen, Korrekturen oder Reparaturen sind direkt vor Ort in die Praxisabläufe integriert.

    Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind unsere Zahntechniker stets am „Zahn“ der Zeit. Unter der Leitung unseres erfahrenen Zahntechnikers Johannes Kellner ist unser Labor in der Lage, hochästhetische keramische Versorgungen, festsitzenden Zahnersatz auf Implantaten und minimalinvasive Korrekturen mit Veneers zu verwirklichen.

    Auch die Individualisierung von computergefräßtem Zahnersatz (Cerec) gehört in unser Portfolio.

    In Deutschland angefertigter hochwertiger Zahnersatz ist für uns also selbstverständlich.

  • CEREC

    Vollkeramische computergestützte Zahnrestaurationen

    Ihre Vorteile auf einen Blick:

    • In nur EINER Behandlungssitzung
    • OHNE Abdruck
    • OHNE Provisorium
    • METALLFREI
    • Höchst ästhetisch
    • Kein unangenehmer Geschmack
    • Kostengünstig

    CEREC ist ein computergestütztes Verfahren zur Herstellung von vollkeramischen Inlays, Onlays, Teilkronen, Veneers und Kronen im Front- und Seitenzahnbereich. Es wurde an der Universität Zürich entwickelt und ist seit 1985, d.h. seit 25 Jahren erfolgreich in den Praxen im klinischen Einsatz.

    Langjährige Studien beweisen, dass mit CEREC gefertigte Zahnrestaurationen mindestens eine ebenbürtige Haltbarkeit wie Goldrestaurationen aufweisen. Abhängig von den jeweiligen Behandlungsfällen können mit CEREC-Füllungen sogar bessere Ergebnisse als mit herkömmlichen Goldfüllungen erzielt werden.

    Eine CEREC-Behandlung bedeutet für Sie:

    Kein Abdruck:
    Der präparierte Zahn wird mit der CEREC 3D-Messkamera innerhalb von wenigen Sekunden aufgenommen. Der unangenehme Geschmack mittels einer Silikonmasse im Mund entfällt.

    Kein Provisorium:
    CEREC-Restaurationen können innerhalb von wenigen Minuten aus einem Keramikblock geschliffen werden und sofort in Ihrem Mund eingesetzt werden. Es entfällt eine vorübergehende Versorgung mittels eines Provisoriums. Das bedeutet für Sie: Ein EINZIGER Termin in unserer Praxis und kein tagelanges Warten auf die fertige Keramikrestauration.

    Kein Zeitverlust:
    Aufgrund der möglichen Sofortversorgung mit CEREC bedarf es nur eines einzigen Behandlungsbesuches in unserer Praxis. Und Sie erfreuen sich an Zahnrestaurationen, die ihr Langlebigkeit bereits bewiesen haben.

    Die CEREC - Behandlung Schritt für Schritt:

    1. Nach der Entfernung der Karies oder alter Füllungen / Kronen wird mit der CEREC-Kamera eine 3D-Aufnahme Ihres Zahnes erstellt.
    2. Am Bildschirm der CEREC-Aufnahmeeinheit wird Ihre Zahnrestauration konstruiert.
    3. Sie können live dabei sein und zuschauen, wie die CEREC-Schleifeinheit Ihre Zahnrestauration aus einem Keramikblock herausschleift.
    4. Die fertig geschliffene Restauration wird direkt bei Ihnen eingesetzt.
  • Dental-Laser Therapie

    Behandlungen mit dem SIROLaser Blue

    Der Dental-Laser ermöglicht uns noch schonendere, schmerzfreie Eingriffe mit erwiesenermaßen besserer Keimreduktion und komplikationsfreier Wundheilung. Er ist sehr vielseitig einsetzbar und wird sowohl bei Parodontitisbehandlungen (Erkrankungen des Zahnhalteapparates), chirurgischen Eingriffen, Wundheilungsstörungen, Aphten/Herpes als auch bei endodontischen Zahnbehandlungen (Wurzelkanalbehandlung) oder Periimplantitis (Entzündungen um vorhandene Implantate) erfolgreich zur Keimreduktion eingesetzt.

    Nähere Infos gibt bei uns in der Praxis und hier.

    sirona-dental-laser_sirona

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